Dr Andrés E. Alvarado-Garzón

Foreign Lawyer
Knowledge Lawyer Registered Foreign Lawyer
Germany, Latin America Group

Andrés E. Alvarado-Garzón ist als ausländischer Rechtsanwalt im Bereich Dispute Resolution in Frankfurt am Main tätig und hat seinen Tätigkeitsschwerpunkt auf der Investitions- und Handelsschiedsgerichtsbarkeit sowie dem Völkerrecht.

Andrés E. Alvarado-Garzón berät und vertritt regelmäßig sowohl Staaten als auch Investoren in investitionsvertraglichen Streitigkeiten und Vollstreckungsverfahren sowie in komplexen grenzüberschreitenden Handelsstreitigkeiten. Er verfügt über Erfahrung mit Schiedsverfahren nach verschiedenen Verfahrensordnungen, darunter ICSID, ICC, SCC, HKIAC und UNCITRAL.

Experience & capabilities

Selected matters

  • die mongolische Regierung in einem millionenschweren Investitionsstreit (ICSID) gegen einen US-amerikanischen Investor (WM Mining LLC) in WM Mining Company, LLC v. Mongolia, ICSID-Fallnr. ARB/21/8
  • ein staatliches Unternehmen in PCA-Verfahren gegen ein zentralasiatisches Land in einem gasbezogenen Investitionsstreit nach dem Energiecharta-Vertrag (ECT) und einem bilateralen Investitionsschutzabkommen
  • eine deutsche Öl- und Gasunternehmensgruppe in zwei ICC-Handelsschiedsverfahren gegen ein staatliches Unternehmen auf der Grundlage von Verträgen über den Gastransport
  • ein bedeutender deutscher Energiekonzern gegen einen asiatischen Staat in milliardenschweren Schiedsverfahren nach dem Energiecharta-Vertrag (ECT) und den UNCITRAL-Regeln
  • ein bedeutender deutscher Energiekonzern gegen einen asiatischen Staat in milliardenschweren Schiedsverfahren nach einem bilateralen Investitionsschutzabkommen und den HKIAC-Regeln
  • ein georgischer Hafenbetreiber in einem SCC-Schiedsverfahren gegen ein Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten im Zusammenhang mit einem Entwicklungsvertrag
  • ein asiatischer Staat in einem millionenschweren vertraglichen Investitionsstreit nach den UNCITRAL-Regeln
  • ein zentralasiatischer Staat gegen Investoren bei deren Versuch, einen millionenschweren Schiedsspruch nach dem Energiecharta-Vertrag in verschiedenen Rechtsordnungen weltweit durchzusetzen
  • ein Investorenkonsortium in einem Flughafenprojekt bei möglichen Investitionsschutz- und Handelsschiedsverfahren gegen einen mitteleuropäischen Staat
  • ein großes französisches Energieunternehmen bei der Umsetzung eines umfangreichen Investitionsprojekts im Bereich erneuerbare Energien in Zentralasien
  • ein deutsches Öl- und Gasunternehmen bei einem potenziellen Vertragsstreit gegen ein staatliches Unternehmen aus Afrika

Publications

  • „Colombia" in Bungenberg M (Hrsg.) International Subsidies: A Handbook (Beck/Nomos/Hart 2026)
  • „Gender and Investment Awards" in Fach Gómez K und Titi C (Hrsg.) The Award in International Investment Arbitration (OUP 2024)
  • „Recognition and Enforcement of ICSID Convention Awards" in Fach Gómez K und Titi C (Hrsg.) The Award in International Investment Arbitration (OUP 2024)
  • Environmental Counterclaims in Investment Arbitration: Deconstructing the Requirements of Jurisdiction, Connection and Cause of Action (Springer 2023 (erscheint demnächst))
  • „From State-Controlled Enterprises to Investment Screening: Paving the Way for Stricter Rules on Foreign Investment" in Chaisse J, Górski J und Sejko (Hrsg.) Regulation of State-Controlled Enterprises: An Interdisciplinary and Comparative Examination (Springer 2022)
  • „Article 8.17 CETA" in Bungenberg M und Reinisch A (Hrsg.) CETA Investment Law: Article-by-Article Commentary (Beck/Nomos/Hart 2022)
  • „International Arbitration and Cross-Border Insolvency – Friends or Foes? Revisiting the Role of Arbitration in Resolving Cross-border Insolvency Disputes" (2021) 12(4) Journal of International Dispute Settlement 693
  • „Compensation with a Chess Clock? The Interaction of Statutes of Limitation with the Calculation of Damages in Investment Arbitration" in Sachs LE, Johnson L und Coleman J (Hrsg.) Yearbook on International Investment Law & Policy 2019 (Oxford University Press 2021)
  • „From State-Controlled Enterprises to Investment Screening: Paving the Way for Stricter Rules on Foreign Investment" (2020) 6 Transnational Dispute Management (TDM) https://www.transnational-dispute-management.com/article.asp?key=2775
  • „One Size Fits All? Transparency in Investment and Commercial Arbitration" in Meškić Z u. a. (Hrsg.) Balkan Yearbook of European and International Law 2019 (Springer 2020)
  • „Designing a Multilateral Investment Court: Blueprints for a New Route in Investor-State Dispute Settlement" (2019) 22(3) Zeitschrift für Europarechtliche Studien (ZEuS) 477

Background

Sein Studium absolvierte Andrés E. Alvarado-Garzón an der Universidad Externado de Colombia. Seinen Master of Laws (LL.M.) erwarb er am Europa-Institut der Universität des Saarlandes; dort promovierte er anschließend (Ph.D., summa cum laude). Andrés E. Alvarado-Garzón ist als Rechtsanwalt in England und Wales sowie in Kolumbien zugelassen. Vor seinem Eintritt in das Frankfurter Büro von Herbert Smith Freehills Kramer war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität des Saarlandes tätig und Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für Verfahrensrecht in Luxemburg. Er absolvierte Praktika bei der United Nations Commission on International Trade Law (UNCITRAL) sowie beim International Centre for Settlement of Investment Disputes (ICSID). Andrés E. Alvarado-Garzón veröffentlicht regelmäßig zu Fragen der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit und investitionsrechtlicher Streitigkeiten. Er spricht Spanisch und Englisch und verfügt über Arbeitskenntnisse im Deutschen und Französischen. Seit 2024 ist er Assistant Editor (Investment Arbitration) beim Kluwer Arbitration Blog und Mitglied des Prüfungsausschusses des Foreign Direct Investment International Arbitration Moot.